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Haltung
Wohl keine andere Hunderasse ist so stark auf den Menschen bezogen wie ein
Berner Sennenhund.
Deshalb gehört er dahin, wo seine Leute sind.
Der Berner Sennenhund gehört dorthin, wo sein Mensch
ist
Wohl keine andere Hunderasse ist so auf den Mensch bezogen wieder Berner
Sennenhund.
Er gehört dahin, wo seine Menschen sind, d.h. ins Haus oder in die Wohnung,
in die Räume, wo das Familienleben stattfindet. Nichts ist Schlimmer für diese
anhängliche Hunde,
als wenn sie im Zwinger oder gar an der Kette ein Dasein fristen müssen.
Trotzdem braucht auch der Berner Sennenhund einen ruhigen Ort, wo er sich
zurückziehen kann,
wenn er seine Ruhe braucht. Vor allem Kinder müssen lernen zu respektieren,
dass er hier nicht gestört werden darf.
Täglich abwechslungsreiche Spaziergänge
Wie alle Hunde braucht ein Berner Sennenhund täglich Bewegung, Beschäftigung
und Abwechslung.
Die leider immer noch verbreitete Meinung, ein großer Garten genüge für den
Auslauf, wird den
Bedürfnissen dieser Rasse in keiner Weise gerecht und muss geradezu als
tierquälerisch eingestuft werden.
Auch der größte Park wird innert zehn Minuten langweilig, weil er keine neuen
Eindrücke bieten kann.
Ein so gelangweilter Hund wird sich mit der Zeit notgedrungen eigene
Beschäftigungsmöglichkeiten suchen, wie Löcher graben,
Blumen und Büsche ausreißen, Streunen, ständiges Bellen, usw.
Solche Unarten sind immer Ausdruck einer nicht artgerechten Haltung.
Knuddeln, spielen und Übungen machen bereiten Spaß
Für den Bernen Sennenhund ist es das Schönste, wenn sich sein Mensch intensiv
mit ihm beschäftigt. Knuddeln, liebkosen, streicheln,
gemeinsam herumbalgen mag er wie kaum eine andere Hunderasse.
Bei richtiger Motivation lässt er sich auch gerne auf ein Ballspiel oder einen
Kampf um eine Beute ein.
Allerdings sollten solche Spiele nie zu lange dauern, damit er die Freude nicht
verliert:
Aufhören, wenn es am schönste ist, dann ist auch der gemächliche Berner
Sennenhund beim nächsten Spiel wieder voll motiviert mit dabei!
Nichts erfüllt den Berner Sennenhund mit mehr Stolz, als wenn er eine Aufgabe
zur Zufriedenheit seines Menschen ausgeführt hat.
Auch wer keine Ambitionen für den Hundesport hat, kann in Hundekursen
spielerische Übungen lernen, die auf Spaziergängen eingebaut werden können:
Suchspiele, Hindernisse, Abrufspiele usw.
Der Einzug ins neue Zuhause
Wenn Sie mit Ihrem neuen Familienmitglied Zuhause angekommen sind, lassen Sie
dem Hund Zeit, sich ganz in Ruhe sein neues Zuhause anzuschauen. Öffnen Sie alle
Türen, damit er die ganze Wohnung kennenlernt. Einige wichtige Punkte, die Sie
beachten sollten:
Zeigen Sie ihm, wo sein Wassernapf steht. Richten Sie ihm einen ruhigen
Schlafplatz her.
Vermieden Sie in den ersten Tagen übermäßig viele Besucher. Lassen Sie Kinder in
der ersten Zeit nicht mit dem Hund alleine.
In der Eingewöhnungszeit können Durchfall, Futterverweigerung und Unsauberkeit
auftreten.
Führen Sie einen regelmäßigen Tagesablauf ein. In den ersten Tagen sollten Sie
den Hund nicht von der Leine lassen.
Bringen Sie ihm die wichtigsten Grundbegriffe bei, die ein Hund zu seiner und
Ihrer Sicherheit kennen muss: "Sitz", "Platz", "Komm her", "Bleib" und natürlich
seinen Namen.
Nach der Eingewöhnungszeit - bei jedem Hund ist diese immer verschieden lang -
legt der Hund die Unarten wie Unsauberkeit oder Futterverweigerung ab und fügt
sich in das familiäre Leben seiner neuen Familie ein. Wenn er weiß, dass er von
der ganzen Familie geliebt und respektiert wird, dann wird er schneller zu einem
treuen und zuverlässigen Begleiter von Herrchen und Frauchen.
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